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Afrika-Cup: Nigeria im Endspiel gegen Kamerun

Nigeria und Kamerun im Endspiel des Afrika-Cups

Galavorstellung von Babangida

Lagos/Accra - Gastgeber Nigeria und Kamerun bestreiten am Sonntag in Lagos das Finale um die 22. Afrikameisterschaft. Dabei können sich beide Teams zum dritten Mal in die Siegerliste eintragen.

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Auf Schultern getragen: Nigerias
Babangida ließ sich nach dem
Sieg gegen Südafrika feiern.

Nigerias "Super Eagles" setzten sich dank einer Galavorstellung ihres Stürmers Tijani Babangida vor 60.000 Zuschauern im ausverkauften Surulere Stadion im ersten Halbfinale mit 2:0 (2:0) gegen die auf der ganzen Linie enttäuschenden Südafrikaner durch. Kamerun zog dann am Abend im ghanaischen Accra durch ein 3:0 (0:0) über die tunesische Mannschaft um die "Freiburg-Connection" mit Adel Sellimi und Zoubaier Baya ins Endspiel ein. Südafrika und Tunesien bleibt somit am Samstag in Accra nur die Teilnahme am "kleinen Finale" um Platz drei.

Fans blieben diszipliniert

Zum Nationalheld Nigerias avancierte in Lagos Tijani Babangida. Bereits nach 40 Sekunden überwand er Südafrikas Keeper Andre Arendse mit einem strammen Flachschuss, in der 35. Minute zirkelte er den Ball aus halblinker Position unhaltbar ins lange Eck. Danach verhielten sich die nigerianischen Fans ausnahmsweise diszipliniert und begleiteten das Spiel ihres Teams musikalisch mit Bongos und Trompeten.

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Zu klein: Babayaro (li.) verliert das Kopfballduell.

Ikpeba nicht vermisst

Erneut nicht vermisst wurde in der Mannschaft des niederländischen Trainers Jo Bonfrere der nach Meinungsverschiedenheiten ausgemusterte Dortmunder Profi Victor Ikpeba, der erst 16 Minuten vor den Ende zu einem Kurzeinsatz kam. Der frühere Frankfurter Jay Jay Okocha musste sich die Begegnung unterdessen die gesamte Spielzeit über von der Bank aus ansehen. Der bislang überragend auftrumpfende Spielmacher hatte im Viertelfinale die Rote Karte gesehen.

Vor 8.000 Zuschauern in Accra hatte Kamerun im zweifachen Torschützen Patrick Mboma (49./88. Minute) seinen herausragenden Akteur. Samuel Eto traf in der 83. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0. Die "unbezwingbaren Löwen" stehen damit erstmals seit zwölf Jahren wieder im Finale.

sid - Fotos: AP

Geändert am 11. Februar 2000 11:25 von sab
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